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The Cronicles of Spellborn ist zur Zeit im „Closed Beta“-Status, um genauer zu sein, in der ersten von mehreren Phasen. Wir vom OnlineWelten-Team durften allerdings schon jetzt einen kleinen Blick in Spellborn und hinter die Kulissen werfen. In den Niederlanden trafen wir auf die SIL-Mitarbeiter Marco van Haren (Marketing) und Bart Wiltenburg (3d-Artist) in dem netten Städtchen Utrecht und setzten uns gemeinsam in ein gemütliches Restaurant, wo auch schon der Laptop herausgeholt wurde.
„That's Hawksmouth. Here you gonna start your adventure in Spellborn“
Alles beginnt in Hawksmouth auf der Splitterwelt Parlament. Die ersten sechs Level (das Tutorial von The Chronicles of Spellborn) werden hier und in der näheren Umgebung verbracht. Bei einem Blick nach oben fällt auf, dass der Himmel, nicht wie in anderen MMOGs, aus einem konservativem Sternenmeer besteht, sondern aus einer riesigen, steinigen Masse – sie beschützt die so genannten Shards (Splitterwelten) vor dem gefährlichen Deadspell Storm (eine Art magischer Nebel) und lässt nur durch kleine Löcher Licht hindurch. Auch die Avatare sind kein Einheitsbrei. Sie sind zwar menschlicher Natur, doch stimmen die Proportionen von Länge und Form eines TCoS-Menschen nur selten mit denen eines realen Menschen überein.
Als wir unsere ersten Schritte im schicken Park von Hawksmouth machten, fiel uns die lebendig wirkende Soundkulisse auf. Hier ein Zwitschern von Vögeln, dort ein Rauschen der Blätter, dazu das angenehme Licht – wie ein schöner Frühlingstag. Da es für die meisten Geräusche in TCoS keine exemplarische Soundkulisse gibt, baut sich der Sound-Designer Matthew Florianz aus allen möglichen Geräuschen seinen eigenen Sound zusammen. Die musikalische Untermalung, der Soundtrack, wurde von niemand geringerem als Jesper Kyd persönlich komponiert, der auch schon für Titel wie die Hitman-Reihe, oder Splinter Cell verantwortlich war. Allerdings sind sich die Entwickler bewusst, dass die Musik oft schnell ausgemacht wird, so dass sie nicht pausenlos, sondern nur an gewissen Stellen am Spiel die visuelle Verarbeitung des Spielers unterstützt.
„We dont want the players to stay in one area and grind the whole day“
Ähnlich wie bei Dungeons & Dragons Online wird man den größten Teil an Erfahrung durch das Absolvieren von Quests bekommen. Zwar wird das Grinden nicht komplett wegfallen, da es (wenn auch sehr wenig) immer noch Erfahrungspunkte für das Töten von Monstern geben wird, doch viel eher wird man in TCoS grinden, um im PEP-Rang (wieder-) aufzusteigen. PEP steht für personal experience points (persönliche Erfahrungspunkte) und ist ein Buffsystem. In den Rängen von 0 – 5 werden die Hauptattribute und die Zustände gestärkt, jedoch wird der Rang wieder auf 0 zurückgesetzt, wenn man stirbt und somit gehen alle Boni verloren (eine andere Art von Death-Penalty).
Die Quests von TCoS haben neben den üblichen Bringe&Hole-Aufgaben auch andere Formen: etwa das Besteigen eines Berges als Wettrennen, Schleichen durch ein gegnerisches Dorf, oder erzwungenes Sterben, um weiter zu kommen. Ferner versuchen sie die Quests in interessante und dichte Geschichten zu verpacken, um den Spielern eine Vielfalt zu bieten. Weiterhin wird es mehrere große Questreihen geben, die den Spieler sein ganzes Leben lang begleiten werden, doch auch kürzere, selbstständige Reihen. Dabei ist es möglich, dass das ein oder andere Quest das bisherige Denken über etwas verändert, neue Dungeons oder neue Shards enthüllt. Um nur eine Zahl zu nennen: die Questreihe Bloody Ties wird aus über 100 einzelne Aufgaben bestehen (und das ist nicht die größte Kette). Außerdem wird es in TCoS Gegnerbosse geben, die nur der Spieler nur einmal töten kann – dann gibt es ihn in der persistenten Welt nicht mehr, doch soll es die Möglichkeit geben, durch so genannte Ancestral Quests (Ahnenquests), diese instanziert selbst nach erleben zu können, wie die Spieler, die es zuvor erlebt haben. Diese Ahnenquests werden vom mächtigen Orakel vergeben, das deswegen eine zentrale Rolle inTCoS einnimmt.
Neben einem obligatorischem Zeichen über den Köpfen von NPCs, was vermutlich seit WoW standardisiert ist, werden die NPCs euch herbei winken und auf den Straßen ansprechen. Doch viel interessanter ist die Questvermittlung via einer Anzeige in der digitalen Zeitung von TCoS im Spiel. Neben den alltäglichen Neuigkeiten werden NPCs dort ihre Probleme schildern und nach Hilfe suchen. Auch kann es sein, dass ein NPC den Spieler per eMail im Spiel anspricht (aber keine Sorge, der Spieler wird nicht 600 Anfragen im Briefkasten haben, wenn er eine Pause von TCoS nimmt).
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